Vorschlag für erweiterte Leitlinien

Aufgrund der Probleme bei der langen Radtour am Mittwoch, dem 11.4.2018, möchte ich vorschlagen, die Leitlinien für die Radfahrer (s. Menüpunkt Radfahren) zu erweitern. Insbesondere die Geheimnis­krämerei bezüglich der Ziele und Routen stößt bei vielen auf Unverständnis und führt im schlimmsten Fall zu einer Zersplitterung der Gruppe, wie am Mittwoch geschehen.

Leitlinien (Ergänzungen blau)

  1. Die ehrenamtlichen Tourenbegleiter übernehmen den organisatorischen Ablauf einer Radtour. Ziel und Route werden vor Abfahrt bekannt gegeben, sollten aber schon vorher in diesem Veranstaltungskalender mitgeteilt werden.
  2. Jeder Teilnehmer trägt sich vor Abfahrt in eine Teilnehmerliste ein (Vornamen, Namen, ggf. E-Mail-Adresse und Mobilfunk-Nummer).
  3. Bei großen Gruppen wird ein letzter Fahrer bestimmt, der mit dem führenden Tourenbegleiter per Mobil-Telefon in Kontakt ist (und umgekehrt). Die Mobilfunk-Nummern werden allen Teilnehmern bekannt gegeben.
  4. Bei sehr großen Gruppen (mehr als 20 Teilnehmer) sollte eine Teilung erfolgen, wofür weitere Tourenbegleiter bestimmt werden müssen.
  5. Jeder Teilnehmer hat dafür zu sorgen, dass sein Rad technisch einwandfrei und verkehrssicher im Sinne der StVo ist.
  6. Auf öffentlichen Wegen ist die StVo einzuhalten.
  7. Die Benutzung eines Fahrradhelmes wird dringend empfohlen (eigene Sicherheit, Vorbild für Kinder, Voraussetzung für evt. Versicherungsansprüche).
  8. Während der Fahrt hat jeder Teilnehmer nach vorne Anschluss und nach hinten in regelmäßigen Abständen Kontakt zu halten. Insbesondere beim Abbiegen und beim Queren von Straßen ist von allen darauf zu achten, dass die Gruppe zusammen bleibt.
  9. Zur Behebung von Reifenpannen ist Flick- und Werkzeug mitzuführen, sowie ein Erste-Hilfe-Set. Bei Pannen oder Stürzen helfen alle mit und warten, bis die Gruppe wieder fahrbereit ist oder eine Alternativlösung gefunden worden ist.
  10. Jeder Teilnehmer muss sich einschätzen, ob seine Kondition den Anforderungen der Touren genügt. Es ist ratsam ist, zunächst mit den kürzesten Touren zu beginnen.

Durch die zunehmende “Unterwanderung” der Gruppen mit E-Bikern ist es den “Muskel-Bikern” oft nicht mehr möglich, ihren zügigen Fahrstil beizubehalten. Eine Teilung von Gruppen sollte auch diesem Aspekt Rechnung tragen (z.B. Espresso- und Cappuccino-Gruppe).

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